Gottesdienste: ABGESAGT

Alle Gottesdienste an den Sonn- und Werktagen sind ab sofort und bis auf weiteres abgesagt.

Dies betrifft auch die Gebete wie Laudes, Stadtvesper, Andachten und Rosenkranz-Gebete.

(16.3.2020)

Das Pastoralteam Rapperswil-Jona setzt die Vorgaben des Bundesrates, der kantonalen Stellen und die Weisungen der Bistumsleitung um und setzt alle Kräfte daran, dass wir als Katholische Kirche am Ort unseren Beitrag dazu leisten können, die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (COVID-19) zu verlangsamen.

 

Deshalb sind seit dem 17.3.2020 alle öffentlichen Gottesdienste, Gebete und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen vollumfänglich und ausnahmslos abgesagt.

Unsere Priester feiern ab sofort täglich die Heilige Messe privat – das heisst unter Ausschluss der Öffentlichkeit – aber für alle Gläubigen. Wenn die Kirche die Eucharistie feiert, tut sie das nie nur für die anwesenden Personen, sondern immer im Hinblick auf die ganze Kirche und die Welt. Deshalb sind wir trotz allem in diesen Feiern immer miteinander verbunden. In diesen Gottesdiensten begehen wir auch die jeweiligen Gedächtnisse, die vorgesehen sind.

Wir empfehlen sehr, von der Möglichkeit, an Gottesdiensten per TV, Radio oder Internet teilzunehmen, Gebrauch zu machen. Besonders legen wir den Streaming-Dienst der Kathedrale St. Gallen ans Herz: www.bistumsg-live.ch
Auch die Gottesdienste und die Stundengebete aus dem Kloster Einsiedeln sind online verfügbar: www.kloster-einsiedeln.ch

Der Bischof von St. Gallen, Markus Büchel, hat bis auf weiteres die Gläubigen von der Sonntagspflicht befreit.

Im Gebet verbunden bleiben:

Wir Menschen sind alle auf soziale Kontakte angewiesen, und die Kirche lebt von der Gemeinschaft. In dieser Zeit ist dies nicht so möglich, wie wir dies eigentlich bräuchten. Deshalb gibt es neuerdings die Möglichkeit, dass wir stärker als bisher im Gebet verbunden sind. Das Pastoralteam verschickt nun an alle Gläubigen, die dies wünschen, täglich per E-Mail einen Impuls für die Gestaltung des häuslichen Gebets oder eines kleinen Hausgottesdienstes.
Wer sich dafür anmelden will, kann dies über unsere Homepage machen.
Zusätzlich verschicken wir gerne die Gebets-Impulse für die ganze Woche auch postalisch. Auch dafür kann man sich via Homepage anmelden.

 

Seelsorge in Anspruch nehmen:

Bitte scheut euch nicht, euch bei uns zu melden, wenn ihr seelsorgerliche Hilfe in Anspruch nehmen möchtet oder wenn ihr jemanden kennt, der diese nötig hat.
Wir sind jederzeit bereit, Hausbesuche durchzuführen oder die Hauskommunion zu bringen.
Unsere Priester können die Krankensalbung oder das Sakrament der Beichte spenden.
Dies alles werden wir unter der Wahrung der gebotenen Hygienevorschriften ermöglichen.

Bitte meldet euch ungeniert in unserem Sekretariat – und zu jeder Zeit über das Notfalltelefon: 055 225 78 55.

 

Hilfe in Anspruch nehmen:

Es gilt in diesen Tagen die dringende Aufforderung, das Haus so wenig wie möglich zu verlassen. Wer verunsichert oder nicht in der Lage ist, die täglichen Besorgungen zu erledigen (Einkaufen, Botengänge usw.), kann ohne weiteres unsere Hilfe in Anspruch nehmen.
Man kann sich ans Sekretariat wenden oder direkt an Diakon Urs Bernhardsgrütter, der diesen Dienst koordiniert: 055 225 78 22.

 

Kerzen vor dem Fenster: EKS und SBK rufen auf zum gemeinsamen Zeichen der Hoffnung

Die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz setzen in Zeiten der Corona-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung. Bis Gründonnerstag werden im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr die Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen.

Geschlossene Geschäfte und Institutionen, abgesagte Gottesdienste und Veranstaltungen: Die Corona-Krise trifft die Schweizer Gesellschaft nicht nur gesundheitlich und wirtschaftlich, sondern auch emotional und spirituell.

Ökumenische Aktion: Ein Lichtermeer soll entzündet werden

Um ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit zu setzen, rufen nun die Schweizer Bischofskonferenz SBK und die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS in einer gemeinsamen Botschaft alle Menschen auf, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und sie sichtbar vor dem Fenster zu platzieren und etwas zu beten, z.B. ein Vaterunser: für die am Virus Erkrankten, für die im Gesundheitswesen Arbeitenden und für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen. «Für sie alle bitten wir um Gottes Beistand und drücken so unsere Verbundenheit mit ihnen aus», so Bischof Gmür. Ein Lichtermeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen.

Diese Aktion dauert bis Gründonnerstag. „Kirche ist mehr als ein Haus – sie ist ein Auftrag, für einander zu sorgen, in der Bedrohung jetzt erst recht», sagt Gottfried Locher.

Die Sorge um die Menschen in unserem Land geht weiter: Am Gründonnerstag werden zum Abendgebet um 20 Uhr alle Glocken der beiden Kirchen läuten, ebenso am Ostersonntag.

 


Weiteres aus dem Gemeindeleben